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Aufwärmen:
Am meisten Spaß macht besonders den kleineren
Kindern, wenn man gemeinsam mit einem fröhlichen Lied die Stunde
beginnt. Danach oder statt dessen sind einfache, kleine Spiele sinnvoll,
um den Körper aufzuwärmen. Das Herz-Kreislauf-System wird dadurch ein
wenig in Schwung gebracht. Den zweiten Teil bildet dann ein spezielles
Aufwärmtraining, das Gelenke und Muskeln mobilisiert und kräftigt, die
in der Stunde benötigt werden. Ohne Aufwärmen – kein Turnen!
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Balance:
Gleichgewicht (Balance) ist für das Turnen eine
wichtige Grundeigenschaft und beugt im Alltag oft schlimmen Stürzen bzw.
Verletzungen vor. In jeder Turneinheit wird auf die
Gleichgewichtsschulung besonderen Wert gelegt. Mit schiefen Ebenen oder
wackelnden Unterlagen werden die Kinder gleichzeitig auch sanft an eine
aufrechte Körperhaltung herangeführt. Alle Kinder haben meistens großen
Spaß an Balance-Stationen.
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Gerätelandschaften:
Es ist nicht sinnvoll, eine ganze Gruppe nur an
einem Gerät üben zu lassen. Viel zu selten kommen die Kinder an die
Reihe und stehen oft sehr lange in einer Warteschlange. Um dies zu
vermeiden, werden jede Stunde Gerätelandschaften mit unterschiedlichen
Funktionen und Stationen, Schwierigkeitsstufen und Kraftaufwand
aufgebaut. Dadurch können alle Kinder gleichzeitig beschäftigt und
kleinere Aufgabenstellungen alleine bewältigt werden.
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Koordination:
Um Kinder auf jegliche Sportarten vorzubereiten, müssen verschiedene
Fähigkeiten trainiert werden. Gerade die koordinative
Schwerpunktschulung ist in den ersten Lebensjahren bis Schuleintritt
besonders wichtig (rechter Arm, linkes Bein). Später wird daran
gearbeitet, die Koordination zu verbessern und so Körper und Geist fit
zu halten (Rechts-/Linkskombinationen werden schnell durchgeführt, zwei
unterschiedliche Abläufe verbunden).
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Körperwahrnehmung:
Zum ersten Mal erfahren kleine Kinder, wieviel
Kraft notwendig ist, um den eigenen Körper zu halten (am Reck oder an
den Ringen). Sie lernen sich durch verschiedene Techniken
weiterzubewegen (vorwärts, rückwärts, kriechen, robben, ziehen, …). Die
aufrechte Haltung wird erlernt, z. B. durch das Auflegen von
Reissäckchen. Durch unterschiedliche Lagen wird der Körper immer anders
wahrgenommen (Schaukeln, Trampolin, Sprung). Größere Kinder lernen an
ihrem Körper „Verbesserungen“ vorzunehmen: (weiter Springer, länger
Halten…).
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Sozialerfahrung:
Kinder erleben, wie sie sich in der Gruppe zurecht
finden müssen. Schnellere Kinder helfen langsameren oder lernen zu
warten. Bei vielen Partnerspielen ist es wichtig, dass die Kinder
kooperieren bzw. dass sie sich auf andere verlassen, um ein gemeinsames
Ziel zu erreichen. Bei Kreisspielen kommt es oft auf jeden einzelnen an,
damit das Spiel gelingt. Bei älteren Kindern wird der Teamgeist
gefördert.
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Turn-10:
Turn-10 ist ein Programm, um an verschiedenen Geräten (Kasten, Boden,
Reck usw.) Übungen nach ganz bestimmten Vorgaben zu absolvieren. Im
Vereinsbereich dient es auch oft zum Vergleich bzw. für Wettkämpf. Genau
Infos unter
www.turn10.at . |
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